Villa im Grunewald: Haus Hardt
Berlin Grunewald| Adresse | Herbertstrasse |
| Architekt | PETRA UND PAUL KAHLFELDT ARCHITEKTEN |
| Fertigstellung | 2014 |
| Status | Verkauft |
Das klassizistische Bauwerk wurde vom renommierten Berliner Architekturbüro Petra und Paul Kahlfeldt entworfen, es nimmt lokaltypische Stilelemente gekonnt auf. Klappläden und teils bodentiefe Fenster akzentuieren die schneeweiße Fassade, sie erinnern an Schinkels Neuen Pavillon beim Charlottenburger Schloss. Den noblen Eingangsbereich prägt der Portikus mit Eckpfeilern und dorischen Rundsäulen; ein Vorgarten schirmt zusätzlich ab.
Das Manifest der Beständigkeit
Eine Villa, das nicht dem Zeitgeist huldigt, sondern selbst zum Zeitlosen wird. In einer Berliner Architekturlandschaft, die oft zwischen kurzlebigen Trends und funktionaler Beliebigkeit schwankt, setzt das Büro Kahlfeldt Architekten mit dem Haus Herbertstraße ein Zeichen. Ein Gebäude, das nicht „erfunden“ wurde, sondern einer inneren Logik folgt – gebaut für die Ewigkeit. Die Villa Herbertstraße, ist kein lautes ästhetisches Statement, sondern eine bewusste Bereinigung des Stadtbildes von der sogenannten „Schachtelhausen“-Architektur. Inspiriert von Schinkels Bauakademie, wird hier nicht einfach Wohnraum geschaffen, sondern ein Stück Stadt geheilt.


Benannt nach dem ältesten Sohn von Otto von Bismarck, ist die Herbertstraße auch dank der Beschränkung auf 30 km/h eine sehr ruhige Wohnlage. Der Johannaplatz, von dem sie abgeht, ist eine wunderschöne sechseckige Gartenanlage von 1890 mit vielen uralten Buchen und Eiben und trägt den Namen seiner Mutter – und die breite Allee, die den Platz kreuzt, den seines Vaters.
Das 500-Jahre-Konzept: Echte Nachhaltigkeit
Während die Baubranche über kurzlebige Öko-Zertifikate diskutiert, setzt man hier auf die Ethik der Dauerhaftigkeit. Das Haus folgt der strengen „50-Jahre-Regel“: Es werden keine Materialien oder Methoden verwendet, die jünger als ein halbes Jahrhundert sind. …Mehr zum Haus
Architektur beginnt beim Beherrschen des Handwerks – dem Fügen von Einzelteilen nach den Naturgesetzen der Standsicherheit. Ohne dieses Fundament bleibt Bauen bloße Beliebigkeit.
„Architektur ist die Veredelung des Bauens in eine kulturelle Leistung.“
Paul Kahlfeldt
Ein geschmackvolles Hausfoyer mit edlen Leuchten und dunklem Grigio-Carnico-Boden, gerahmt von einem lichten Carrara-Fries, empfängt Bewohner und Gäste. Das eindrucksvolle Aufzugs-Unikat aus gebeiztem Stahl und brüniertem Messinggeflecht flirtet mit dem Stil des Art déco.
Otto von Bismarck hatte sich einst, als Gesandter in Paris, in den Boulevard Champs-Élysées verliebt; er unterstützte dann die Gründung der privaten Kurfürstendamm AG, die ab 1883 das Berliner Pendant dieser Avenue weiterbaute (Preussens Kassen waren dafür zu leer) – als Lohn gab es gut 230 Hektar Bauland im riesigen Kiefern- und Eichenforst Grunewald. Dort entstand eine hochelegante Villenkolonie, in der sich Adel, Geist und Geld niederließen. Bis heute gilt dieser „Kiez“ als besonders begehrte Wohnadresse.

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