Wärmequellen

RALF SCHMITZ ist Spezialist für klassisch-moderne Architektur an den schönsten Orten der Stadt.
Was in seinen Häusern selten fehlt? Ein eleganter Kamin!

 

Ungeteilte Aufmerksamkeit: Geschlossene Kamine, wie im Haus Hardenberg in Düsseldorf benötigen keine Bodenplatte und „stören“ kunstvoll verlegtes Parkett nicht. Der portugiesische Kalkstein nimmt sich vornehm zurück, so dass man sich vollends dem hübschen Feuerspiel im Kamin widmen kann

Die Winter in Deutschland sind oft lang – und kalt! Mit hochgezogenen Schultern eilt man durch das klirrend kalte Wetter, um sich alsbald wieder ins behaglich Warme zu flüchten. Dorthin, wo wir es uns mit einer Wolldecke auf den Knien und einem heißen Tee vor knisterndem Kaminfeuer gemütlich machen können. Was mit dem schlichten Nutzen zur Erwärmung von Räumlichkeiten und als Kochstelle begann, wurde im Laufe der Geschichte des Kamins und über alle Stilepochen hinweg zu einem repräsentativen Dekor in herrschaftlichen Räumlichkeiten.

Aufwendige Verkleidungen aus Naturstein und Stilrahmen, feine Ornamente und immer extravagantere Formen machen die einst nützliche Hausfeuerstelle bis heute zu Hinguckern in eleganten Interieurs. Ob minimalistisch oder kunstvoll verziert, aus edlem Naturstein und Marmor – sie sind Ausdruck gehobener Lebensart und für so gut wie jedes Interieur der luxuriösen Immobilien von RALF SCHMITZ findet sich der passende Kamin. Außen formschön und innen leistungsstark, heizen sie nicht nur in langen Wintern so richtig ein!

Wie weniger mehr sein kann, zeigt dieser Kamin aus dem Berliner Stadtpalais EISENZAHN I (links). Der italienische Limestone Persiano hebt sich durch sanft gebrochenes Weiß von seiner Umgebung ab, fügt sich dennoch sanftmütig ins Interieur ein, bildet keinen zu harten Kontrast zum Vorgelege aus geschwärztem Metall und ist eine elegante Basis, um sich die Kaminecke so richtig gemütlich auszustatten.

Die historische Kaminmaske aus dem Jahr 1923 im denkmalgeschützten „Landhaus Pinn“ (rechts) wurde behutsam im Zuge der Neubaumaßnahmen rund um den wertvollen Altbaurestauriert und erstrahlt in altem/neuen Glanz. Der edle Kamin zitiert feine Landhausarchitektur im flamboyanten Stil der Berliner Zwanziger Jahre.

Breit gemacht: Die „schwarze Schönheit“ aus Port-Black-Marmor im Hamburger Haus Bahren veredelt die gemütliche Sitzecke mit Chesterfield-Sesseln und extravagantem Spiegel. Trotz der dunklen Farbgebung wirkt die Feuerstelle nicht zu wuchtig, da man sie niedrig und breit konzipierte – ästhetisch und funktional